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Eier richtig lagern

Nachdem das Ei vom Huhn gelegt wurde, vergehen 28 Tage bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Obwohl die Eierpackungen im Handel meist ungekühlt in den Regalen stehen, sollte man Frischeier nach dem Kauf im Kühlschrank aufbewahren. Der Grund dafür ist, dass die natürliche Schutzschicht von Eiern von Tag zu Tag etwas abgebaut wird – je älter das Ei also ist, desto mehr macht eine gekühlte Lagerung Sinn.

Sind die Eier erst einmal gekühlt, darf die Kühlkette vor dem Verzehr nicht mehr unterbrochen werden. Bei Temperaturunterschieden bildet sich nämlich Kondenswasser auf der Schale, über das Keime in das Innere des Eis dringen könnten.

Lagert man Eier im Kühlschrank, sollte man sie nicht in der Nähe von geruchsintensiven Lebensmitteln aufbewahren. Am besten belässt man die Eier im zugehörigen Hörmann-Eierkarton oder platziert sie im Eierfach des Kühlschranks, um eine Übertragung des Geruches anderer Lebensmittel auf das Ei zu verhindern.

Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sollten Sie rohe Eier auch nach Lagerung im Kühlschrank nur noch für Speisen verwenden, die auf über 70 Grad erhitzt werden.

Randdaten zur Eierschale:
Ein Ei besitzt eine natürliche Schutzschicht, die sogenannte Cuticula, die Eier haltbar macht. Die Eierschale eines Hühnereis besteht zu 90 % aus Kalk. Sie ist 0,2 bis 0,4 mm stark und setzt sich aus drei Schichten zusammen – dem Oberhäutchen (Cuticula), der eigentlichen Schale, auch Kristallschicht genannt und der Eierschalenmembran. Etwa 10.000 Poren in der Schale sorgen für einen natürlichen „Luftaustausch“.

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Eier färben

Bunte Eier gehören zum Osterfest wie das Ei zur Henne. Der schöne, alte Brauch, Eier in der Osterzeit zu färben und zu verzieren, sie zu verstecken oder die Wohnung damit zu dekorieren und sie natürlich zu genießen, macht das Osterfest einfach noch bunter und schöner…

Für alle kreativen Köpfe, die ihre Ostereier gerne selber verzieren, haben wir folgenden Tipp:

Nachdem Sie unsere weißen Eier zum selber Färben weiße Eier ohne DS lq3gekauft haben, können Sie sie mit etwas Essigwasser reinigen – dann hält die Farbe später besser.

Zur Herstellung des Farbsuds gibt es viele natürliche Möglichkeiten, unterschiedliche Farben zu erzeugen. Hier einige Beispiele zur Herstellung von zwei Liter Farbsud:

Mengen basieren auf 2 Liter Wasser:
 -500g rote Beete 30-40 Minuten kochen (violett)
 -500g Spinatblätter 30-40 Minuten kochen (grün)
 -500g Petersilie 30-40 Minuten kochen (grün)
 -500g Karotten 30-40 Minuten kochen (orangegelb)
 -100g Apfel- oder Birkenbaumrinde 60-90 Minuten kochen (rötlich), vorher einige Stunden einweichen

Nachdem der Sud hergestellt wurde, wird er durch ein Kaffeesieb gefiltert.

Dann werden die Eier hart gekocht, abgeschreckt und etwa eine halbe Stunde in den erkalteten Farbsud gelegt. Dabei kann man die Eier hin und wieder mit einem Löffel aus dem Sud nehmen, um den Färbefortschritt zu kontrollieren.

Wir wünschen viel Spaß und gutes Gelingen!

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Eier kochen

Bringen Sie in einem Topf Wasser zum Kochen. Das Wasser sollte dabei so hoch stehen, dass das Ei komplett bedeckt ist. Die Eier sollten ins kochende Wasser kommen, können, müssen jedoch nicht unbedingt angepiekst werden.

Richtwerte für die Kochzeiten:

weiches Ei: ca. 3 – 5 Minuten
wachsweiches Ei: ca. 5 – 8 Minuten
harte Eier: ca. 10 Minuten

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Eier schneiden

Am einfachsten funktioniert das mit einem speziellen Eierschneider, der die Eier sauber in Scheiben trennt. Wer jedoch keinen Eierschneider hat, kann die Eier auch mit einem scharfen (!) Messer in Scheiben schneiden. Damit der Eidotter nicht so leicht am Messer festklebt, das Messer vorher kurz in sehr kaltes Wasser tauchen.

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Eier schälen

Gekochte Eier lassen sich leichter schälen, wenn man sie nach dem Kochen kurz unter fließendem, kaltem Wasser abschreckt. Durch diesen Schock löst sich die Schale normalerweise problemlos. Prinzipiell gilt jedoch: je frischer (jünger) ein Ei, umso schwieriger lässt es sich schälen.

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Eier trennen – traditionell

Zunächst zwei separate Schüsseln/Behälter herrichten. Das Ei an einer Kante (z. B. Tisch, Arbeitsplatte oder Glas) leicht anschlagen, das Ei über eine Schüssel halten. Beide Daumen an der Bruchstelle ansetzen und das Ei vorsichtig in zwei gleich große Hälften teilen. Ein Teil des Eiklars tropft bei diesem Vorgang bereits ab. Nun gibt man das Eigelb vorsichtig von einer Schalenhälfte in die andere, sodass das Eiweiß vollständig abrinnen kann.

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Eier trennen – mit PET-Flasche

Folgender Trick hilft ebenfalls beim Eiertrennen: Zwei Teller sowie eine normale PET-Flasche (sauber und trocken) herrichten. Das Ei vorsichtig aufschlagen und das gesamte Ei in einen der Teller gleiten lassen. Der Eidotter darf dabei nicht aufplatzen und ins Eiweiß laufen. Nun die PET-Flasche nehmen, etwas zusammendrücken und die Flaschenöffnung am Eigelb ansetzen. Durch den Unterdruck in der Flasche wird das Eigelb in die Flasche „gesaugt“. Anschließend einfach die Flasche über den zweiten Teller halten und nochmal leicht andrücken – schon gleitet das Eigelb wieder aus der Flasche.

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Eiweiß schlagen

Um Eiweiß zu schlagen, muss zunächst das Küchengerät (Schüssel, Schneebesen/Mixer) vollkommen fettfrei sein, sonst wird das Eiweiß nicht steif. Nehmen Sie die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank, da sie sich dann leichter zu Schnee schlagen lassen. Das Eiweiß sauber vom Dotter trennen (siehe nächster Tipp) und mit einer Prise Salz oder einem Spritzer Zitronensaft in einer Schüssel steif schlagen.